Wir suchen Teilnehmende für die Kampagne TdF 2018

Inhaltlich liegt der Fokus der Kampagne TdF 2018 auf der «Odyssee in der Schweiz», die Schutzsuchende vom Zeitpunkt der Ankunft, während des Asylverfahrens und den verschiedenen Aufenthaltsstatus bis zur definitiven Aufnahme oder Wegweisung erleben. Menschen, die sich noch im Asylverfahrensprozess befinden wie auch anerkannte und weggewiesene Flüchtlinge sollen ihre Ankunfts- und Aufnahmegeschichten in der Schweiz erzählen.

Diese Geschichten sind in den folgenden Themenfeldern angesiedelt:

  • Ankunft und Überforderung in der Schweiz. Eindrücke und Erlebnisse von Asylsuchenden bei der Ankunft in der Schweiz. Die Geschichten können von der Überforderung mit den Anforderungen des Asylverfahrens, sprachlichen Schwierigkeiten und versuchter Kontaktaufnahme mit der Schweizerischen Bevölkerung handeln. Möglich sind auch Ankunftsgeschichten mit einer neutralen oder positiven Aussage. So kann erzählt werden, wie z.B. durch Sport, Musik und/ oder Nachbarschaft Kontakte zur hiesigen Bevölkerung geknüpft wurden und was für eine wichtige Rolle diese bei der Integration der geflüchteten Person gespielt haben.
  • Vorläufige Aufnahme als Prekariat. Die Porträts sollen die Situation von vorläufig aufgenommenen Personen reflektieren indem ihre Schwierigkeiten und Herausforderungen aufgezeigt werden (auch in Abgrenzung zu anerkannten Flüchtlingen). Dabei können der immer noch erschwerte Zugang zum Arbeitsmarkt, Familiennachzug und Reise(un)freiheit sowie deren Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und die Integration von Asylsuchenden ein Thema sein. Idealerweise wird dabei die Motivation der Asylsuchenden zum Arbeiten herausgestrichen und aufgezeigt, welch limitierenden Effekt der Status der vorläufigen Aufnahme auf die Arbeitssuche und schlussendlich auf die berufliche Integration hat.
  • Dublin als Bedrohung der Einheit der Familie. Testimonials von Trennungen von Familien durch die rigide Anwendung der Dublin Verordnung trotz humanitärer Klausel. Diese Geschichten zeigen auf, wie schwierig das Ankommen an einem neuen Ort ist, wenn man von der Familie getrennt ist und sie wegen der Reiserestriktionen nicht besuchen kann.

Falls Du mitmachen willst oder jemanden kennst, der/die mitmachen möchte, schreibe bitte eine Email an die Adresse: kampagne@fluechtlingshilfe.ch